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Begriffserklärungen

Allgemeinbeleuchtung  bezeichnet eine im Wesentlichen gleichförmige Beleuchtung eines Gebiets ohne Berücksichtigung besonderer örtlicher Erfordernisse.
Bürobeleuchtung  bezeichnet eine feste Beleuchtungseinrichtung für Büroarbeit, die Menschen zur effizienten und genauen Ausführung visueller Aufgaben befähigen soll.
Beleuchtungsstärke E ist der Quotient aus dem Lichtstrom und der beleuchteten Fläche: E  =Φ/A (bei gleichmäßiger Lichtstromverteilung). Die Maßeinheit für die Beleuchtungsstärke ist Lux (lx). Die Beleuchtungsstärke nimmt mit dem Quadrat der Entfernung von der Lichtquelle ab (Photometrisches Entfernungsgesetz). Die Beleuchtungsstärke beträgt 1 lx, wenn ein Lichtstrom von 1 lm auf eine Fläche von 1 m 2  gleichmäßig auftrifft.
Candela ( cd ) bezeichnet die Einheit, in der die Intensität der Lichtstärke gemessen wird.
Entladungslampe
bezeichnet eine Lampe, in der Licht direkt oder indirekt mittels einer elektrischen Entladung durch ein Gas, einen Metalldampf oder ein Gemisch verschiedener Gase und Dämpfe erzeugt wird.
Elektronisches oder Hochfrequenz-Vorschaltgerät ( EVG ) bezeichnet ein mit Netzspannung betriebenes Wechselstrom-Netzteil einschließlich Stabilisierungselementen zum Einschalten und zum, normalerweise hochfrequenten, Betrieb einer oder mehrerer röhrenförmiger Leuchtstofflampen.
Energieeffizienzindex  (EEI)  bezeichnet ein System der Klassifizierung von Vorschaltgeräten für Leuchtstofflampen ohne eingebautes Vorschaltgerät nach Wirkungsgrad-Grenzwerten. Die Klassen für steuerungsunfähige Vorschaltgeräte sind (nach Wirkungsgrad absteigend sortiert) A2 BAT, A2, A3, B1, B2 und für steuerungsfähige Vorschaltgeräte A1 BAT und A1.
Farbwiedergabe (Ra) Je nach Einsatzort und Sehaufgaben sollte künstliches Licht eine möglichst korrekte Farbwahrnehmung (wie bei natürlichem Tageslicht) gewährleisten. Der Maßstab dafür sind die Farbwiedergabe-Eigenschaften einer Lichtquelle, die in Stufen des „allgemeinen Farbwiedergabe-Index“ Ra  ausgedrückt werden. Der Farbwiedergabe-Index bezeichnet das Maß der Übereinstimmung von Körperfarben in ihrem Aussehen gegenüber Vergleichslichtquellen (Bezugslichtquelle). Zur Bestimmung des Ra-Wertes werden die Farbverschiebungen von 8 in DIN 6169 genormten Testfarben rechnerisch bestimmt, die sich ergeben, wenn die Testfarben mit der zu prüfenden Lichtquelle bzw. mit der Bezugsquelle beleuchtet werden. Je geringer die Abweichung ist, desto besser ist die Farbwiedergabe-Eigenschaft der geprüften Lampe. Eine Lichtquelle mit Ra = 100 zeigt alle Farben wie unter der Bezugslichtquelle optimal. Je niedriger der Ra-Wert ist, umso weniger gut werden die Farben wiedergegeben.
Farbtemperatur Einheit: Kelvin [K]. Die Farbtemperatur einer Lichtquelle wird durch den Vergleich mit dem sog. „Schwarzen Strahler“  definiert und im „Planck’schen Kurvenzug“ dargestellt. Erhöht sich die Temperatur des „Schwarzen Strahlers“, so vergrößert sich im Spektrum der Blauanteil und der Rotanteil wird geringer. Eine Glühlampe mit  warmweißem Licht hat z.B. eine Farbtemperatur von 2.700 K, eine tageslichtähnliche Leuchtstofflampe von 6.000 K.
Gebündelte Lichtquelle  (Directional Light Source, DLS) bezeichnet eine Lichtquelle, die mindestens 80 % ihrer Lichtleistung in einem Raumwinkel von π sr (entspricht einem Kegel mit einem Winkel von 120 °C) ausstrahlt.
Hochdruckentladungslampen bezeichnet Lampen mit elektrischer Entladung, in denen der Lichtbogen durch die Wandtemperatur stabilisiert wird und der Bogen eine Kolbenwandladung von über 3 Watt pro Quadratzentimeter aufweist.
Hochdruck-Quecksilber(dampf)lampe bezeichnet eine Hochdruckentladungslampe, in der der größte Teil des Lichtes direkt oder indirekt durch strahlendes Quecksilber erzeugt wird, das bei einem Partialdruck von über 100 Kilopascal aktiv ist.
Hochdruck-Natrium(dampf)lampe  bezeichnet eine Hochdruckentladungslampe, in der das Licht größtenteils durch strahlenden Natriumdampf erzeugt wird, der bei einem Partialdruck von etwa 10 Kilopascal aktiv ist.
Lampenlichtstromerhalt  (Lamp  Lumen  Maintenance  Factor,  LLMF),  das heißt das Verhältnis zwischen dem von der Lampe zu einem gegebenen Zeitpunkt ihrer Lebensspanne ausgesendeten Lichtstrom und ihrem ursprünglichen Lichtstrom.
Lampenüberlebensfaktor (Lamp Survival Factor, LSF), das heißt der Anteil der zu einem gegebenen Zeitpunkt unter bestimmten Bedingungen und bei bestimmter Schaltfrequenz noch funktionierenden Lampen an der Gesamtzahl der Lampen.
Leuchte bezeichnet ein Gerät zur Verteilung, Filterung oder Umwandlung des von einer oder mehreren Lichtquellen übertragenen Lichts, das alle zur Aufnahme, zur Fixierung und zum Schutz der Lichtquellen notwendigen Teile und erforderlichenfalls Hilfselemente zusammen mit den Vorrichtungen zu ihrem Anschluss an die Stromquelle, jedoch nicht die Lichtquellen selbst umfasst.
Leuchtdichte  Einheit: Candela pro Quadratmeter [cd/m 2 ]. Die Beleuchtungsstärke ist die auf eine Fläche treffende Lichtleistung. Die Leuchtdichte L beschreibt hingegen das von einer Fläche ausgehende Licht. Dabei kann sowohl die Fläche selber   leuchten als auch Licht reflektieren. Die Leuchtdichte ist definiert als das Verhältnis der Lichtstärke und  der auf die Ebene senkrecht zur Ausstrahlungsrichtung projizierten Fläche: L=I/A [cd/m²]. Die Leuchtdichte L einer Lichtquelle oder einer beleuchteten Fläche ist maßgebend für den wahrgenommenen Helligkeitseindruck.
Leuchtstofflampen bezeichnet mit Quecksilberdampf befüllte Niederdruck-Entladungslampen, in denen das Licht größtenteils von einer oder mehreren Schichten Leuchtstoffen ausgeht, die durch die ultraviolette Strahlung der Entladung angeregt werden.
Leuchtstofflampen ohne eingebautes Vorschaltgerät bezeichnet Einsockel- oder Zweisockel-Leuchtstofflampen ohne eingebautes Vorschaltgerät
Lichtquellensteuergerät bezeichnet ein Bauteil oder mehrere Bauteile zwischen der Stromversorgung und einer oder mehreren Lichtquelle(n), das/die zur Umwandlung der Versorgungsspannung, zur Strombegrenzung der Lampe(n) auf den erforderlichen Wert, zur Bereitstellung der Zündspannung und des Vorheizstroms, zur Verhütung eines Kaltstarts, zur Korrektur des Leistungsfaktors oder zur Verringerung der Funkstörung dienen kann/können. Lichtquellensteuergeräte sind zum Beispiel Vorschaltgeräte, Konverter und Transformatoren für Halogenlampen sowie Treiber für Leuchtdioden (LEDs).
Lichtstrom  Φ  beschreibt die gesamte Lichtleistung, die von einer Lichtquelle abgegeben wird. Dabei wird die abgegebene Strahlungsleistung der Lichtquelle mit der spektralen Empfindlichkeit des Auges  (V(λ)-Kurve) bewertet, da das menschliche Auge nicht über den gesamten Frequenzbereich der sichtbaren Strahlung gleich empfindlich  ist.  Der Lichtstrom Φ wird in Lumen (lm) gemessen.
Lichtausbeute Einheit: Lumen pro Watt [lm/W]. Die Lichtausbeute η gibt an, mit welcher Wirtschaftlichkeit die aufgenommene elektrische Leistung in Licht umgesetzt wird, bzw. beschreibt den Wirkungsgrad eines Leuchtmittels. Der abgegebene Lichtstrom in Lumen wird mit der aufgenommenen Leistung in Watt ins Verhältnis gesetzt: η=Φ/P.
Lichtfarbe wird in Grad Kelvin (K) gemessen. Je höher dieser Wert ist, desto ähnlicher wird das Kunstlicht dem Tageslicht. Mit zunehmender Farbtemperatur nimmt der Blau-Anteil im Licht zu. Die Lichtfarbe wird sehr gut durch die Farbtemperatur beschrieben. Hierbei lassen sich drei Hauptgruppen unterscheiden:
Warm White < 3.300 K
Cool White 3.300–5.000 K
Daylight > 5.000 K.
Trotz gleicher Lichtfarbe können Lampen auf Grund der spektralen Zusammensetzung ihres Lichts sehr unterschiedliche Farbwiedergabe-Eigenschaften haben.
Lichtstärke: eine Lichtquelle gibt nicht in alle Richtungen den gleichen Lichtstrom ab. Dies ist einerseits durch die Bauform des Leuchtmittels und andererseits durch die Form der Lichtlenkung  innerhalb einer Leuchte gegeben. Die Lichtstärke I ist nun ein Maß für die räumliche Verteilung des Lichtstroms. Sie wird als Quotient aus Lichtstrom und Raumwinkel angegeben:  I=Φ/sr  (Lichtstrom  pro  Steradiant). Die Einheit der Lichtstärke ist Candela (cd). Die Darstellung des dreidimensionalen Lichtstärkeverteilungsgraphen erfolgt normalerweise als zweidimensionale Lichtstärkeverteilungskurve (LVK) in einer Ebene. Grundsätzlich werden drei charakteristische Ebenen unterschieden (A-Ebene, B-Ebene und C-Ebene). In diesen Polarkoordinaten-Diagrammen werden die Lichtstärken nicht absolut, sondern auf einen Lampenlichtstrom von 1000 lm normiert dargestellt, damit die Lichtstärkeverteilung unterschiedlicher Lampen leichter miteinander verglichen werden kann.
Lebensdauer Die Lebensdauer bezeichnet die Zeit in der eine Lampe funktionsbereit ist. Es gibt unterschiedliche Definitionen. Die wichtigsten sind die mittlere Lebensdauer und die Nutzlebensdauer. Die Nutzlebensdauer ist bei allen Lampen wichtig deren Lichtstrom während der Lebensdauer absinkt. Bei diesen Lampen wird über die Nutzlebensdauer der Zeitraum bestimmt, nach dessen Ablauf die Lampe ausgewechselt werden sollte. Die Lampe gibt zu diesem Zeitpunkt zwar noch Licht ab, diese Lichtmenge ist aber nicht mehr ausreichend, um das gewünschte Beleuchtungsniveau zu erreichen. Die mittlere Lebensdauer gibt an, nach welchem Zeitraum die Hälfte der Lampen einer Testgruppe ausgefallen sind. Nach Ablauf der mittleren Lebensdauer wären also 50 Lampen von 100 ausgefallen und 50 würden noch funktionieren. Die durchschnittliche Lebensdauer gibt an wie lange die Lampen einer Testgruppe im Durchschnitt funktioniert haben. Dieser Wert liegt normalerweise über dem der mittleren Lebensdauer. Dieser Wert ist in der Praxis kaum relevant. Die mittlere Lebensdauer einer Standard-Allgebrauchslampe („Glühbirne“) beträgt 1000 Stunden. Leuchtstofflampen liegen in ihrer Nutzlebensdauer zwischen 4.000 und 15.000 Stunden. Die Lebensdauer von Lampen wird maßgeblich von Umwelteinflüssen beeinflusst. Starke Erschütterungen, dauerhafte Vibration, Spannungsschwankungen, Häufigkeit des An- und Ausschaltens, Umgebungstemperatur und Zustand der eventuell benötigten Betriebsgeräte sind hier einige der wichtigsten Einflussfaktoren.
Lux ( lx ) bezeichnet die Messeinheit der Beleuchtungsstärke und gibt das Verhältnis des auffallenden Lichtstroms zur beleuchteten Fläche an. Die Beleuchtungsstärke beträgt 1 lx, wenn ein Lichtstrom von 1 lm auf eine Fläche von 1 m2 gleichmässig auftrifft.
Metallhalogenidlampe
bezeichnet eine Hochdruckentladungslampe, in der Licht durch ein strahlendes Gemisch aus Metalldampf, Metallhalogeniden und den Produkten aus der Dissoziation von Metallhalogeniden erzeugt wird.
Mischlichtlampe bezeichnet eine Lampe, die im gleichen Kolben in Reihe geschaltet eine Quecksilberdampflampe und eine Glühwendel enthält.
PFC ( Power Factor Correction ) Bei Schaltnetzteilen erfolgt die Stromentnahme am Eingang in Form von kurzen Impulsen. Die Gleichrichter-Amplituden im Eingangskreis sind dabei vielfach höher als der entnommene Gleichstrom am Ausgang. Diese durch Induktivitäten und Kapazitäten verstärkten nicht linearen Ströme verursachen Verzerrungen und Verformungen der Sinusschwingungen am Eingang. Dabei entsteht ein hoher Anteil an unerwünschten Oberwellen, die elektromagnetische Störungen verursachen. Als Folge können Netzteile anderer Geräte anfangen zu brummen oder der Fernseh- und Telefonempfang negativ beeinflusst werden. Um diese Nachteile auszubügeln, statten Hersteller die Netzteile mit einer so genannten Power-Factor-Correction-Schaltung (PFC) aus. Diese soll aus dem Netz einen nahezu spannungslinearen Strom ziehen und sich quasi wie ein ohmscher Verbraucher verhalten, wodurch Netzstörungen vermieden werden. Die aktive PFC bietet einen höheren Wirkungsgrad, eine bessere EMV-Verträglichkeit und eine Weitbereichsregelung.  Allerdings erkauft man sich diese Vorteile durch einen höheren Preis.
Vorschaltgerät bezeichnet eine Vorrichtung, die in erster Linie zur Begrenzung des Stroms auf den für die Lampe(n) erforderlichen Wert dient, wenn sie zwischen der Stromquelle und einer oder mehreren Entladungslampen angeordnet ist. Ein Vorschaltgerät kann auch  Einrichtungen zur  Umwandlung der Versorgungsspannung, zur Lichtstromsteuerung, zur Korrektur des Leistungsfaktors sowie - allein oder kombiniert mit einer Einschaltvorrichtung-
eine Einrichtung zur Herstellung der Bedingungen enthalten, die zum Einschalten der Lampe(n) notwendig sind.
Wirkungsgrad des Vorschaltgeräts  (ηVorschalt), das heißt das Verhältnis zwischen der Lampen-leistung  (Ausgangsleistung des Vorschaltgeräts) und der Eingangsleistung des Vorschaltgerätstromkreises, wobei eventuelle Sensoren, Netzwerkverbindungen und andere Nebenverbraucher abgeklemmt sind.
Zugeordneter  Wirkungsgrad  des  Vorschaltgeräts  (Efficiency  Base  ballast,  EBb)  bezeichnet  das Verhältnis zwischen der Bemessungsleistung der Lampe (P Lampe ) und dem Wirkungsgrad des Vorschaltgeräts.