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Beseitigung Lampenbruch

Beseitigung der Reste bei Lampenbruch

Im Normalfall befindet sich das Quecksilber sicher und fest verschlossen im Glaskolben der Lampe. Es kann nur entweichen, wenn dieser Glaskolben beschädigt ist. Sollte eine Lampe brechen, beachten Sie bitte:

- Keine Panik, Leuchtstofflampen enthalten nur sehr wenig Quecksilber.
- Lüften Sie gut durch (Fenster öffnen), verlassen Sie evtl. für einige Zeit den Raum.
- Falls sich noch Lampenreste in der Leuchte befinden, trennen Sie diese vom Stromnetz 
  (Gefahr eines elektrischen Schlages).
- Schneiden Sie sich nicht!
- Nehmen Sie die Scherben bzw. Lampenreste mit Einweg-Tüchern, Karton und / oder   Klebeband auf.
- Falls aufgrund der räumlichen Gegebenheiten (z.B. Teppich) der Staubsauger benutzt wird, entsorgen Sie den Staubbeutel bitte anschließend direkt.
- Falls Kleidung oder Bettwäsche direkten Kontakt mit dem Staub aus dem Inneren der  zerbrochenen Lampe hatten, wird empfohlen, diese gründlich zu waschen.
- Geben Sie die Lampenreste in ein verschließbares Gefäß und entfernen Sie dieses aus dem Wohnraum.
- Waschen Sie Hände und Kleidung nach dem Aufräumen.
- Achten Sie bei folgenden Reinigungen auf gute Belüftung .

Quecksilber
Quecksilber (chemisches Symbol Hg, Nr. 80 im Periodensystem der Elemente, mit Zink, Cadmium und Dysprosium in Gruppe 12) ist ein giftiges Metall und fällt damit auch unter die RoHS-Direktive der EU [Restriction of (certain) Hazardous Substances in electrical and electronic equipment]. Es ist bei Raumtemperatur flüssig, verdunstet aber langsam, entsprechend schneller bei höheren Temperaturen. Toxische Reaktionen zeigt der menschliche Körper nach Aufnahme höherer Dosen z.B. organischer Verbindungen des Quecksilbers mit der Nahrung oder durch Einatmen von Quecksilber-Dämpfen.
Verantwortungsbewußter Umgang mit Quecksilber beinhaltet aber auch, Altlampen zu recyclen (WEEE). Außerdem wird bei der Stromerzeugung aus fossilen Brennstoffen Quecksilber freigesetzt, so dass Lampen mit geringerem Stromverbrauch und langer Lebensdauer einen großen Beitrag zur Quecksilber-Vermeidung liefern, selbst wenn sie Quecksilber enthalten.

Warum enthalten Entladungslampen Quecksilber?
Die Gesamt-Effizienz bzw. Lichtausbeute von Leuchtstofflampen hängt vor allem von der Kombination aus Betriebsart, Gasfüllung und Art der Leuchtstoffbeschichtung ab. Im Betrieb erzeugt die Gasentladung im Inneren des Lampenvolumens unsichtbare UV-Strahlung, die durch die Leuchtstoff-beschichtung auf der Innenwand des Lampenkolbens in sichtbares Licht umgewandelt wird.
Moderne Leuchtstoffe sind auf das UV-Emissionsspektrum aus der Gasentladung des Quecksilber-Dampfs abgestimmt. So können Lichtausbeuten von über 100 lm/W erreicht werden (im EVG-Betrieb). Quecksilber-freie Lösungen erreichen dagegen nur ca. 35 lm/W und sind damit aufgrund der geringen Effizienz nicht konkurrenzfähig. Bei Hochdruckentladungslampen wird das sichtbare Licht direkt durch Füllungsbestandteile im Lichtbogen erzeugt. Hier sorgt Quecksilber für den Blauanteil im Spektrum und einen reibungslosen Betrieb.

Quecksilbermengen zum Vergleich
- Aus gängigen Quecksilber-Thermometern könnte man 300 bis 1000 Energiesparlampen herstellen.
- Nach aktuellem Stand der Technik beträgt der Quecksilbergehalt einer hochwertigen Energiesparlampe ca. 2,5mg. Das entspricht einem Tropfen mit 0,2 mm³ (0,0002 ml), der gerade auf
  eine Bleistiftspitze passt.
- Nach dem Lebensmittelrecht (SHmV von 1988, überarbeitet 1997) darf 1 kg Fisch 1 mg Quecksilber enthalten.